Politik

Bundesbeschluss Velo auch für die Entwicklung Mountainbike wichtig!

Die Schweizer Bevölkerung stimmt am 23. September 2018 über den Bundesbeschluss Velo ab, der die Bundesverfassung Art. 88 Fuss- und Wanderwege mit Velowege ergänzt.

Was bringt gemäss den Initianten eine Annahme den Velofahrenden?

  • mehr separate Velowege und Velospuren
  • freiere Fahrt mit weniger problematischem Kreuzen von vortrittsberechtigten Strassen und Ausfahrten
  • klarere Regeln, wo Velos fahren sollen und dürfen
  • bessere Rahmenbedingungen, damit VelopendlerInnen zur Schule oder Arbeit, FreizeitfahrerInnen oder RadsportlerInnen sicherer unterwegs sein können
  • AutofahrerInnen profitieren von einer stärkeren Verkehrsentflechtung, was wiederum die Sicherheit der Velofahrenden erhöht

Was bringt eine Annahme den MountainbikerInnen?

  • grundsätzlich geht es um Velowege im Strassenverkehr, aber die Mountainbiker profitieren auch von einer Annahme
  • viele MountainbikerInnen benützen ihr Velo auch als PendlerIn oder im Nahverkehr für Einkäufe, Freizeit und Arbeit
  • die Gleichstellung in der Bundesverfassung von Fuss-, Wander- und Velowege wird sich mittel- bis langfristig auch auf die Mountainbike Routen und Trails in den Tourismusregionen und Naherholungsgebieten auswirken
  • die gesellschaftliche Akzeptanz, dass sich MountainbikerInnen die Wege mit FussgängerInnen und Wandernden teilen, wird wachsen
  • die politische Haltung wird durch eine Annahme der Volksabstimmung positiv beeinflusst und verhilft den Anliegen der Mountainbikeszene eher zum Durchbruch
  • Velo-Anfahrtswege zu Mountainbike Sportanlagen werden sicherer

Fakten zum Bundesbeschluss Velo

Der Veloverkehr ist der einzige Bereich, in dem die Zahlen der bei Unfällen verletzten und getöteten Menschen seit dem Jahr 2000 gestiegen sind. Sie stieg um 27 %, während die Anzahl der verletzten und getöteten Insassen von Personenwagen um 34 % zurückging.

Dem Bund entstehen durch die Aufwertung des Veloverkehrs und seine damit verbundenen Aufgaben, Kosten von voraussichtlich 1,8 Millionen Franken pro Jahr. Dieser Aufwand wird innerhalb des Budgets des Bundesamts für Strassen aufgefangen.

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